Zwischen …

Dezember 11th, 2008

… lebt davon, dass es sich Platz verschafft in der Anordnung der anderen, zwischen diejenigen kriecht, die sich nicht so weit überlagern, dass sie eins werden.

Dieses Zitat ist mir soeben beim Lesen der Nullnummer des Magazins namens off topic (Beitrag von Eva Holling, p. 57) begegnet, ein Zitat, das ich als Interface-Wandler lieblich und doch irgendwie bedrohlich empfang, denn Zwischen klingt ja auch ein wenig nach Abgrund, beispielsweise zwischen den Klippen, die sich Wissenschaft und Kunst nennen. Dennoch, das neue Magazin für Medienkunst selbst, eine Initiative der KüWis an der KHM - der künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter der Kunsthochschule für Medien in Köln - gibt Anlass zum Optimismus. Sinnigerweise steht die Nullnummer unter dem Motto übersetzen. Auf dem Titelbild ist eine Fähre zu sehen, die zwischen den Ufern vermittelt. Ich hatte bisher ja gerne die Metapher der Brücke verwendet, die ich als verbindende, aber nicht gleichmachende Membran gesehen hatte. Heidegger, den ich sehr schätze, meinte bekanntlich, dass zwischen Wissenschaft und Philosophie ein solcher Graben liegt, der nicht überbrückt werden könne. Es helfe nur der Sprung. Nun, ich glaube die übersetzende Fähre ist mehr als nur ein diplomatischer Vorschlag zur Güte. Laura Bieger und Annika Reich formulieren in ihrem Beitrag (p. 20)

Versuche, von einem Ufer zum anderen überzusetzen, gelingen dann, wenn man das Scheitern als Teil dieses Gelingens begreift - als “Brückenschlag ins Ungewisse”, bei dem man schon im Aufbruch ahnt, dass man nicht dort ankommen wird, wo man hin wollte …

unplugged heads 2.0 am INM

Dezember 6th, 2008

Am Dienstag 09.12.2008 klingen die “unplugged heads 2.0″ für das Jahr 2008 am Institut für Neue Medien aus. Thematisch leiten wir mit dem letzten Diskurs dieses Jahres unser Jubiläumsjahr 2009 ein. Das INM wird 20. Zeit für ein Resümé und für einen Ausblick, wohin die Reise geht:

Über „Wissensgesellschaft FrankfurtRheinMain - 20 Jahre INM - 20 Jahre Erkennen der Avantgarde“ diskutieren Hans H. Diebner, Gerd Döben-Henisch, Michael Klein, Claus Möbius und Mark Mattingley-Scott.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre rege Teilnahme. Im Anschluss laden wir Sie der Jahreszeit entsprechend zu einem vorweihnachtlichem Umtrunk ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr.

Objektivität der Künste

November 19th, 2008

“Würden wir in einer Zeit leben, in der man naiv an die heilende Macht und die Objektivität der Künste glaubt, Kunst und Staat nicht trennt, die Künste aus Steuermitteln reich beschenkt, in den Schulen als Pflichtfächer lehrt, während man die Wissenschaften für Sammlungen von Spielereien hält, aus denen sich die Spielenden bald das eine, bald das andere Spiel auswählen, dann wäre es natürlich ebenso angebracht, darauf zu verweisen, daß die Künste Wissenschaften sind. In einer solchen Zeit leben wir aber nicht.”

Aus: Paul Feyerabend: Wissenschaft als Kunst. Suhrkamp, Frankfurt, 1984, Seite 78.

Flow Pattern

Oktober 31st, 2008

Sieht man mal vom Web-Design ab, schlägt bei dieser Seite zu Flow Pattern mein Herz höher. Hier gehts nämlich um musterbildende Prozesse in hoch-komplexen Medien, die mit performativen Methoden zugänglich und verständlich gemacht werden. Musterbildende Prozesse haben bereits vor Jahren meine Aufmerksamkeit angezogen und waren schließlich wegen der unzulänglichen oder gar nicht verfügbaren analytischen Methoden wesentlicher Grund, mich mit Performativer Wissenschaft auseinander zu setzen, bei der die körperliche Involviertheit eine ganz wesentliche Rolle spielt.

Die Studierenden Dawn Bailey, Mallory Emrich und Yui Yonekaw haben sich hier mit einer faszinierenden Idee als Wissenschaftler-Künstler betätigt:

“The concept of water motion and stream formation is pretty difficult to understand from words alone. It is something that has to be witnessed visibly in order to completely understand. Fortunately we can use art models to demonstrate hard-to-grasp ideas. …”

NASA plädiert für Performative Wissenschaft

Oktober 26th, 2008

‘Die Zeit’ vom 23.10.2008 berichtet auf Seite 43 von der Mars-Sonde Phoenix, die unter anderem nach Wasser auf dem roten Planeten spürte, das sie auch nachweisen konnte. Dazu werden die beiden NASA-Leiter des Programms, Peter Smith und Doug McCuistion, mit den grandiosen Worten zitiert:

Smith: “Wir hatten das erwartet. “

McCuistion: “Aber es ist eben ein Unterschied, es nur zu wissen oder das Wasser tatsächlich zu berühren.”

Paradoxes of interactivity

Oktober 25th, 2008

Seit Duchamp wurden in der künstlerischen Avantgarde immer wieder zwei Forderungen laut: Die Einschreibung von Kunst ins Leben und die Einverleibung der Wissenschaft in die Kunst. Eine erste Zuspitzung erfuhr diese “Einschreibung ins Leben” durch den Situationismus. Leben kann selbst als Kunstwerk aufgefasst werden, so die Situationisten in ihrer Konkretisierung der Vorgaben Duchamps, wenn es einer konstruierten Zweckfreiheit genügt. Andere sprachen von “sozialer Plastik”. Im Mittelpunkt steht die Herstellung (zwischenmenschlicher) Relationen. In gewissem Sinne ist diese Kunst eine Performance-Kunst, wobei in den meisten Fällen weniger die KünstlerInnen, denn die RezipientInnen zu den Performern werden.

Nicolas Bourriaud (2002) hat vorgeschlagen, diesen Schwerpunkt künstlerischen Schaffens “Relationale Aesthetik” zu  nennen. Dazu zählen in der zeitgenössischen Kunst auch und vor allem interaktive Installationen und Netzkunst. Denn rasch hatte sich die künstlerische Avantgarde die Kybernetik als mögliches Vehikel für das Ansinnen dieser relationalen Ästhetik zunutze gemacht. Damit ist diese Kunst fast zwangsläufig nahe dem Ingenieurswesen angesiedelt und bisweilen dezidiert wissenschaftlich unterwegs. In Bezug auf “Second Life” meinte der ZKM-Direktor Peter Weibel, der selbst zu den Pionieren interaktiver Installationen zählt, ganz euphorisch in einem Spiegel-Interview (Knöfel 2007): “Kunst und Leben werden eins.”

Boris Groys (2005) sieht die Sache etwas skeptischer. Durch diese Zuwendung zum Leben, so Boris Groys, war es vor allem die Avantgarde, die durch ihre systemische Herangehensweise eine funktionale Vereinnahmung durch “das System” evozierte: “[…] it was precisely the radicalisation of the notion of creativity by the revolutionary avant-garde that has historically led to its integration into the ’system’.” Verdinglichung von Kunst durch Kybernetik. Wer meines Erachtens jedoch überraschend profitieren kann, ist die Wissenschaft. Ich versuche diese Hypothese in einem gerade erschienenen Aufsatz zu begründen:

Hans H. Diebner: Where Art and Science Meet (or where they work at cross-purposes). In: Uwe Seifert, Jin Hyun Kim, and Anthony Moore (Eds.): Paradoxes of Interactivity: Perspectives for Media Theory, Human-Computer Interaction, and Artistic Investigations. Transcript Verlag, Bielefeld, 2008. pp. 142-159.

Weitere Beitragende in dem Buch sind:

Uwe Seifert, Sybille Krämer, Ludwig Jäger, Jin Hyun Kim, Werner Rammert, Frieder Nake, Rudolf Kaehr, Hans H. Diebner, Christoph Lischka, Julian Rohrhuber, Georg Trogemann, Stefan Göllner, Lasse Scherffig, Antonio Camurri, Barbara Mazzarino, Gualtiero Volpe, Martina Leeker, Monika Fleischmann, Wolfgang Strauss, Jin Hyun Kim, Gil Weinberg, Suguru Goto.

Uwe Seifert schreibt in seinem einleitenden Beitrag:

“Paradox” as used in the title of the book refers to the ordinary meaning of the word, and not to the well-known paradoxes of logic and mathematics such as Russell’s set-theoretical paradox or Zeno’s paradoxes of plurality and motion. The semantic field of the ordinary meaning of the word “paradox” derives from the ancient Greek word “parádoxos” consisting of “pará” meaning “contrary” and “dóxa” meaning “opinion”. In Book V of his “Republic” Plato speaks of “paradoxos logos”. Used in this sense the meaning of “paradox” is “a statement contrary to expectation”, “an incredible statement”, “a statement contrary to accepted opinion”, “against common sense or ordinary opinion”, “provocative to accepted opinion or common sense”, “contrary to generally accepted belief” or “something surprising”. What are the provocative or incredible ideas associated with “interactivity”?

Literatur:

Nicolas Bourriaud: Relational Aesthetics. les presses du reel, Dijon, 2002.

Boris Groys: The Mimesis of Thinking. In: Donna De Salvo (Ed.): Open Systems - Rethinking Art c.1979. Tate Publishing, London, 2005, pp. 50-63.

Ulrike Knöfel: Das neue Leben vor dem Tod - Interview mit Peter Weibel. Der Spiegel Heft 8, 156-157 (2007).

Ökologie und Kunst

Oktober 16th, 2008

In letzter Zeit ist ein größeres Interesse unter KuratorInnen und KünstlerInnen an ökologischer Kunst, teilweise mit erheblichem Wissenschaftsbezug, festzustellen. Vor ein paar Tagen hat eine Ausstellung in New York eröffnet zu der es auch eine online Version gibt:

Imagination On Behalf Of Our Planet
October 4, 2008 - January 25, 2009
at the New York Hall of Science
and online

Bleibt zu hoffen, dass damit ein Beitrag zur Schaffung von Bewusstsein zu dem Thema möglich ist. Bei der Gelegenheit möchte ich auch auf die online Plattform MARCEL hinweisen und dort speziell auf die Art&Science-Kategorie, die nützliche Links zu Projekten, Ausstellungen, Institutionen rund um das Thema Art&Science enhält

Wirklichkeit als Design-Problem

Oktober 16th, 2008

“Heute geht es vielen Designern lediglich darum, ein neues Produkt auf dem Markt zu positionieren. Das Wissen dazu soll ihnen die Designtheorie liefern. Im Gegensatz zu diesem anspruchslosen und sachfernen, da lediglich marktökonomisch gefassten Designbegriff, will dieses Buch wieder an die Tradition und den Anspruch der großen Designer des 19. und 20. Jahrhunderts anknüpfen. Designer wie William Morris, Walter Gropius, Le Corbusier oder Oscar Niemeyer - um nur einige zu nennen - waren stets der Ansicht, dass sich Design nicht in der Gestaltung eines Gebäudes, eines Plakates oder eines Filmes erschöpft, sondern diese Elemente jeweils als Teil eines Ganzen zu verstehen sind, das als solches noch zu schaffen ist. Der Designer muss somit die Vorstellung eines gesellschaftlichen Ganzen haben, zu dem dann seine “Teile” passen sollen.
So verstanden hat Design notwendig ein utopisches Potential und dazu gehört eine Designtheorie, die normative Implikationen nicht als unwissenschaftlich ablehnt, sondern diese benennen und begründen muss. Jeder gestaltende Eingriff in die Lebenswelt oder deren Interpretationsweisen muss hier als Design-Problem aufgefasst werden - unabhängig davon, ob der Agent in traditionellen Begriffen als Ökonom, Pädagoge, Politiker oder Designer bezeichnet wird. Fragen der Ressourcen (Ökonomik), der Üblichkeiten (Moral) und der Wahrnehmung (Ästhetik hier im Sinne von “Aisthesis”) sind dabei stets berührt.
Im Rahmen der Internationalen Semiotischen Akademie der Deutschen Gesellschaft für Semiotik e.V. fand vom 4. bis 6. April 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Designwissenschaft der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule Mannheim ein Symposium zu diesem Thema statt, dessen Vorträge in diesem Band der Öffentlichkeit vorgestellt werden.”

Quelle: Zusammenfassung des soeben (Oktober 2008) erschienenen Buchs
Friedrich, Thomas - Schwarzfischer, Klaus (Hrsg.)
Wirklichkeit als Design-Problem. Zum Verhältnis von Ästhetik, Ökonomik und Ethik.
Ergon-Verlag Würzburg
Mit einem Beitrag meinerseits:

Hans H. Diebner: Ästhetik und Ethik als Optimalitäts-Probleme in der systemtheoretischen Ressourcen-Ökonomie. pp. 89-112.

RESSOURCE SINN

Oktober 13th, 2008

Ich möchte nicht versäumen, auf unsere morgige Sitzung der “unplugged heads” hinzuweisen. Es trägt unser Mitstreiter am INM, Prof. Gerd Döben-Henisch, zum Thema

„RESSOURCE SINN - Überlegungen an den Schnittstellen von Religion, Philosophie, Wissenschaft und Alltag”

vor. Gerd ist einer der leider sehr rar gewordenen Beispiele eines Humboldtianers, also das Gegenteil von den heute üblichen Experten, deren Horizont gegen Null geht und das dann ihr Standpunkt genannt wird. Gerd ist Informatiker, aber eigentlich auch Theologe. Auf jeden Fall aber scharfsinniger Denker, derQuerbezüge herstellt, gelegentlich quer denkt und morgen zum gemeinsamen Diskurs über einen so unmodisch geworden Begriff wie “Sinn” einlädt. Welchen Sinn macht es, bei einer derzeit praktizierten - positiv formuliert - multivalent zu interpretierenden Welt bzw. - negativ formuliert - postmodernen Beliebigkeit, von Sinn zu reden?

Wir INMler würden uns auf ihre Anregungen zu dem Thema morgen am

Dienstag, 14.1o.2008 am Institut für Neue Medien in Frankfurt ab 18:00 Uhr

sehr freuen.

Adoleszenz auf der Ars Electronica

September 10th, 2008

Nun hat sich der postmoderne Zeitgeist der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts bekanntlich in eine daueradoleszente Gesellschaft psychosozialer Moratorien gewandelt, die auf Festivals wie der Transmediale oder der Ars Electronica in verdichteter Weise zu spüren sind. Ausdrucksmittel dieser Moratorien sind natürlich nicht mehr die der Punks oder Grufties, sondern, wie auf der letzten Transmediale “conspire” explizit thematisiert, die Verschwörungen, der Dauerverdacht, der das von Marcel Duchamp so genannte “intentionale ready made” potenziert. Was ist damit gemeint? Als Beispiel möchte ich die auf der diesjährigen Ars gewürdigte interaktive Installation a plaything for the great observers at rest anführen. Man kann hierbei ein Modell eines Planeten, der um ein Zentralgestirn kreist, interaktiv drehen und so verschieben, dass der Planet zum Zentralgestirn wird. Mit anderen Worten, man kann zwischen geo- und heliozentrischen Weltbild wählen. Die Manipulation des Modells beeinflusst eine Bodenprojektion einer astrophysikalischen Situation, bei der die Tag- und Nachphasen im zeitlichen Ablauf dargestellt sind. Es huschen sternähnliche Objekte über die Projektion, doch gelegentlich taucht aus dem Dunkel, einer Morgendämmerung gleich, eine Art Baumlandschaft auf. Problem ist, dass diese Tag- und Nachtphasen sowohl für das heliozentrische als auch das geozentrische Weltbild kontraintuitive Phänomene hervorruft. Es passt einfach nicht zusammen und man kann das Modell drehen und wenden wie man will, man gibt schließlich nach angestrengter Kognition auf, es doch noch verstehen zu können und zieht, wie bei fast allen interaktiven Werken, die quasi das Gegenteil von barrierefreier Interface-Konstruktion darstellen, frustriert von dannen und hofft, das eigentliche Konzept vielleicht noch durch den Katalogbeitrag in Erfahrung zu bringen.

Nun hatte ich die Gelegenheit, der zugehörigen Künstlerpräsentation zu lauschen und traute also meinen Ohren nicht. Diese interaktive Installation aus der von dem Künstler so genannten Kategorie “counteraktiv” war dazu gedacht zu zeigen, dass interaktiv nicht funktioniert. Ok, was denkt also so ein einfaches Gemüt wie ich: Da hätten sie ja irgendein interaktives Werk hinstellen können. Aber nunja, warum nicht dieses. Und damit komme ich zum Geheimtipp für die nächste Ars: Reicht doch die früher ausgezeichneten interaktiven Werke einfach nochmal ein unter dem Konzept counteraktiv, oder: “Wir wollten eigentlich schon immer damit zeigen, dass interaktiv nicht funktioniert”. Ein bisschen Theorie dazu und das Ding ist perfekt. Ihr könntet Euch nämlich auf den großen Marcel Duchamp berufen, der die gegenteilige Interpretation zur Interpretation schon mehr oder weniger mitgedacht hat und dies als “intentionales ready made” bezeichnet hat. Das “Intentionale” wird durch einen äußeren, mehr oder weniger zufälligen Prozess ausgelöst, der jetzt für die interaktiven Werke, die kontraaktiv sind, ja gegeben ist. Da diesen Blog ja eh so gut wie niemand liest, könnt ihr das ruhig machen - es fällt nicht auf und ich halte hundertprozentig dicht. Das bleibt unter uns.

Auf jeden Fall, um die Ars abzuhaken, war ich später noch dabei, mir die Installation “Call->Response” verständlich zu machen, als zufällig zwei Typen des Weges kamen und der eine zum anderen meinte: “Die Arbeit ist uninteressant - der ultimative Fake”. Das war dann ungefähr so, wie wenn ein Passant beiläufig meinte, während du gerade eine feine Sachertorte verspeist, dass die aus dem abgesaugten Fett von Schönheitsoperationen bestünde. Übrigens, auch so was gibt’s auf der Ars im Rahmen der slowensichen Präsentation “featured art scene” zu sehen, die allen Ernstes und wirklich ganz aufrichtig, das absolute Highlight der diesjährigen Ars war. Allein deshalb hat sich’s gelohnt, dort gewesen zu sein.